Berichte 1. Mannschaft, Saison 2022/2023


TG Biberach I - SK Schwäbisch Hall I: Erste startet mit 4:4 in neue Oberligasaison

Am Sonntag begann für die TG Biberach mit neuen Gesichtern die neue Oberligasaison. Beim deutlich verstärkten Aufsteiger (und ehemaligen Bundesligisten) SK Schwäbisch Hall hatten stark aufspielende Biber ein leichtes Übergewicht, ehe die faire Begegnung doch letztlich gerecht 4:4 unentschieden endete. Die TG Biberach hatte über den Sommer den Abgang von Jungstar Marius Deuer verkraften müssen. Nachdem er etliche Avancen abgelehnt hatte, machte ihm Bundesligist TSV Schönaich ein Angebot, daß er doch nicht ablehnen konnte. Als Ersatz kamen Niklas und Fabian Wunder, die mit dem SC Weiler im Allgäu eigentlich in die Zweite Bundesliga aufgestiegen waren. Als Weiler aber in Finanznöten seine erste Mannschaft auflösen mußte, suchten beide eine neue Herausforderung. Finanzprobleme kannte auch der Auftaktgegner SK Schwäbisch Hall. Die Haller waren vor knapp zehn Jahren in die Bundesliga durchmarschiert, hatten das Team nach Finanzproblemen jedoch ebenfalls auflösen müssen und sich danach durch die Niederungen der unteren Ligen gearbeitet. Nun sind sie zurück in der dritten Liga und hatten sich kurz vor Saisonbeginn noch deutlich mit externen Spitzenspieler(inne)n verstärkt. Die TG reiste daher zum Saisonbeginn mit großem Respekt ins Unterland, zumal der letzte Vergleich 2013 mit 7:1 verloren gegangen war. An der vorderen Bretthälfte bot Schwäbisch Hall auch prompt seine Spitzenkräfte auf. Um so wichtiger war es, daß N. Wunder an Brett 5 stets Vorteile verbuchen konnte. Sein Gegner verteidigte aber umsichtig und holte sich doch noch ein Remis. Die weiteren Partien waren ebenfalls hart umkämpft und gingen alle in die fünfte Stunde. Nach der Zeitkontrolle gelang der TG zunächst ein Doppelschlag. Thomas Oberst und André Fischer bewiesen glänzende Form und trugen mit starken Partien gegen starke Gegenüber Siege an den Brettern 2 und 4 davon. Im Anschluß konnten jedoch Spitzenspieler Bernhard Sinz sowie Wolfgang Mack an Brett 3 ihre schwierigen Stellungen nicht mehr halten. Ausgleich.  F. Wunder erging es schließlich wie seinem Bruder: Stets Vorteile auf dem Brett, aber letztlich doch kein entscheidender Durchbruch am siebten Brett. Da zudem Rainer Birkenmaier und Achim Engelhart an den Brettern 6 und 8 zwar optische Vorteile erlangen, aber die gegnerischen Verteidigungen nicht durchbrechen konnten, endeten sowohl diese Partien als auch der Mannschaftskampf mit 4:4 friedlich.  Insgesamt waren beide Mannschaften mehr oder weniger mit der Punkteteilung zufrieden, auf die sich sicherlich aufbauen läßt.   {..ergebnisse..}  mobil