Berichte 3. Mannschaft, Saison 2021/2022


TG Biberach III - spielfrei: spielfrei

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SV Friedrichshafen I - TG Biberach III: TG Biberach III unterliegt SV Friedrichshafen

In der Bezirksliga Süd ging es für die TG Biberach III am Sonntag an den Bodensee. Dort unterlag das stark ersatzgeschwächte Team dem spielstarken SV Friedrichshafen mit 5,5:2,5. In der zweiten Runde der Bezirksliga Süd mußte die TG Biberach III mit drei Ergänzungsspielern zum spielstarken SV Friedrichshafen, früher auch schon in der Verbandsliga unterwegs, reisen. Dennoch ließen sich die Biber nicht entmutigen und gingen mit großem Ehrgeiz an den Start. Allerdings erwischten sie zunächst einen ungünstigen Auftakt. Nachwuchsspielerin Belanna Haarmann verlor bei ihrem Bezirksligadebüt an Brett 8 durch ein Abzugsschach früh eine Figur und konnte den Nachteil trotz großen Einsatzes nicht mehr kompensieren. Ähnlich erging es Jonathan Engert, dessen Gegner seine Figuren viel aktiver ins Geschehen am vierten Brett brachte. Schließlich entfesselte der Friedrichshafener einen so starken Mattangriff, daß Engert diesen nur noch durch die Preisgabe seiner Dame hätte abwehren können. Damit stand es schnell 0:2. Dann bließ mit Erik Hobson der zweite Youngster zur Aufholjagd. Gegen einen nach Papierform deutlich stärkeren Gegner spielte Hobson an Brett 6 stark mit, hielt eine spannende Partie stets im Gleichgewicht und schlug alle gegnerischen Angriffsversuche zurück. Am Ende stand ein hochverdientes Remis. Derweil hatte Norbert Jäger gegen einen gleichfalls 350 Wertungspunkte stärkeren Gegenüber unerschrocken eine Figur gegen drei Bauern geopfert. Nun entfachte er eine Bauernwalze, die seinen Gegner am dritten Brett unwiderstehlich überrollte. Als Jürgen Dollingers Gegner in hochkomplexer Stellung eine Figur stehen ließ und der Biber das Geschenk an Brett 5 dankend annahm und den Vorteil sicher verwertete, stand es plötzlich 2,5:2,5. Die Biberacher Hoffnungen erlitten jedoch einen jähen Dämpfer, als Benedikt Pfeifer sein Endspiel am siebten Brett nicht halten konnte. Zuvor hatte er solide gespielt, seine Gegnerin hatte aber mit Freibauern einen Brückenkopf bilden können. Auch wenn es zwischenzeitlich so aussah, als sei das Endspiel zu halten, waren die strategischen Nachteile schlußendlich doch zu groß. Ein vergleichbares Bild bot sich bei Spitzenspieler Andreas Ege. Nach solider Eröffnung und gutem Spiel wogten die leichten Vorteile lange hin und her. Dann gelang es seinem Gegenüber aber, einen Freibauern zu bilden und diesen langsam, aber sicher vorrücken zu lassen. Dadurch geriet Ege immer mehr unter Druck und mußte am Ende die Waffen strecken. Somit war der Mannschaftskampf bereits entschieden. In der letzten Partie des Tages hatte Andreas Wegener seinen Gegner unterdessen erst eingeschnürt, ehe es zu beidseitigen Königsangriffen kam. In einer hochspannenden Stellung tappte Wegener allerdings in eine Mattfalle und vergab sich damit ein mögliches Erfolgserlebnis. Am Ende stand damit eine vermeintlich deutliche 2,5:5,5-Niederlage. Die Biberacher hatten sich gegen einen Gegner, der auf dem Papier im Schnitt an jedem Brett 300 Wertungspunkte besser war, allerdings sehr teuer verkauft und hätten mit ein wenig mehr Glück in den letzten drei Partien durchaus noch den einen oder anderen zählbaren Erfolg verbuchen können. Die Niederlage fiel daher doch zu hoch aus.   {..ergebnisse..}  mobil

TG Biberach III - SV Weingarten II: Remis der Dritten im südlichen Debütspiel

Parallel zum Oberligamatch der Ersten gab die Dritte ihr Debüt in der Bezirksliga Süd. Die letzte reguläre Saison hatte die TG III solide in der Bezirksklasse im Kreis Nord abgeschlossen, wechselte nun aber in den Kreis Süd, um Überschneidungen mit der hauseigenen Zweiten zu vermeiden. Zum Auftakt ging es am Sonntag nun gegen den SV Weingarten II. Beide Mannschaften mußten auf einige Stammspieler verzichten und der Kampf wogte hin und her. Hendrik Stolle gewann mit starker Eröffnung schnell eine Figur und sicherte sich damit zügig Brett 5. Benedikt Pfeifer hatte hingegen früh eine Qualität, d.h. einen Turm gegen eine Leichtfigur, verloren, und mußte trotz großem Kampf das achte Brett aufgeben. An Brett 7 hielt Wolfgang Wohlgemuth die Partie lange im Gleichgewicht, mit einer List gewann sein Gegner schließlich aber eine Figur und damit die Partie. Jetzt schlug dafür Jonathan Engert zurück, der erst die gegnerische Königsstellung elegant aufsprengte und schließlich drei Freibauern zum Sieg am dritten Brett laufen ließ. Während Jürgen Dollinger beim Stand von 2:2 in ausgeglichener Stellung in ein Remis an Brett 4 einwilligte, demonstrierte Edelreservist Dieter Kuntnawitz am sechsten Brett, daß ein Springer manchmal doch mächtiger als ein Läufer ist. Mit einem schönen Manöver stellte er den gegnerischen Läufer kalt und entschied druckvoll das Endspiel für sich. Weingarten glich erneut aus, als Andreas Wegener erst die Kontrolle über das Zentrum an Brett 2 verlor und sich schließlich einer übermächtigen Offensive beugen mußte. Somit mußte das Spitzenbrett die Entscheidung bringen. Hier fand sich ein solider Andreas Ege in einer unklaren Stellung wieder. Als sich der Nebel im Endspiel lichtete, gab es auf beiden Seiten kaum Gewinnchancen, sodaß sich die Kontrahenten friedlich und zufrieden auf ein Remis einigten. Dadurch war auch das 4:4-Gesamtergebnis und die Teilung der Mannschaftspunkte besiegelt. Für beide Teams bedeutete dies einen guten Saisonauftakt.   {..ergebnisse..}  mobil