Alle Mannschaftsberichte der Saison 2019/2020


08.12.2019

SV Jedesheim II - TG Biberach I: Erste baut Vorsprung an Tabellenspitze aus

In der Verbandsliga empfing der SV Jedesheim II, nachdem er die vorherige Runde kampflos gegen die SF Pfullingen abgeschenkt hatte, in Bestbesetzung die TG Biberach I. Die Biber ließen sich davon aber nicht schrecken und dominierten von Beginn an. An Brett 8 mußte Tobias Merk zwar zuerst eine Eröffnungspanne reparieren, tat das aber mit viel Geschick und kam im weiteren Partieverlauf deutlich in Vorteil. Am Ende stand ein klarer Sieg. Pech hatte Stanislav Sokratov, der nach solider Spielanlage mit den schwarzen Steinen den Sieg ausgelassen hatte. Sein Remis am vierten Brett war aber nie in Gefahr. Unterdessen hatte sich Oliver Weiß einen Eröffnungsvorteil erspielt gehabt. Da sein Gegner jedoch genau verteidigte, kam es an Brett 3 zu einer weiteren Punkteteilung. Anschließend baute Andreas Schulze mit seinem fünften Sieg im fünften Spiel (!) den Vorsprung aus. Am siebten Brett hatte er seinen Gegenüber eindrucksvoll überspielt. Nach einer gleichfalls starken Partie an Brett 6, tappte Rainer Birkenmeier am Ende hingegen in eine Remisfalle. Mit mehreren Mehrbauern verpaßte er die entscheidende Abwicklung und ließ ein Dauerschach zu. Ein weiteres schmeichelhaftes Remis gab es für Jedesheim am fünften Brett. Biberachs Altmeister Holger Namyslo hatte seinen Gegner mehrfach hergespielt gehabt, den Sack aber nicht zugemacht. Am Ende ärgerte er sich über einen halben Punkt, der allerdings die 4:2 Führung für Biberach bedeutete. Den bereits schmeichelhaften Zwischenstand konnte Jedesheim nun sogar noch verkürzen, da Thomas Oberst seine Partie nicht mehr halten konnte. Nach einigen Ungenauigkeiten an Brett 2 hatte er zuviele Schwächen in seiner Stellung. Spitzenspieler Bernhard Sinz beseitige zum Abschluß jedoch alle Zweifel und sicherte einen hochverdienten 5:3-Erfolg. Sinz hatte eine schöne Eröffnungsfalle vorbereitet gehabt und ließ seinem Gegenüber nie den Hauch einer Chance. Nach dem Stotterstart zum Saisonbeginn kommt der Oberligaabsteiger Biberach damit immer mehr ins Rollen und thront nun alleine an der Tabellenspitze. Da die weitere Konkurrenz unerwartet Federn ließ, hat der Topfavorit auf den Aufstieg zur Saisonmitte bereits drei Punkte Vorsprung auf den TSV Langenau und die weiteren Verfolger. {ergebnisse}  mobil


08.12.2019

SC Weiße Dame Ulm II - TG Biberach II: Stark ersatzgeschwächte Zweite erntet bitteres 3:5

In der Landesliga geht die Berg- und Talfahrt der TG Biberach II weiter. Nach dem klaren Sieg zuletzt in bester Besetzung gegen den SV Weiler im Allgäu II konnten die Biber nun bei Weiße Dame Ulm II ein weiteres Mal nur stark ersatzgeschwächt antreten. Zudem fiel kurzfristig Frank Zessin aus, sodaß Brett 3 kampflos verloren ging. Am vierten Brett hatte Herbert Haberbosch einen Blackout und verlor entscheidend Material. Zudem tat sich Luzia Sander an Brett 5 von Beginn an schwer und verlor schließlich im Endspiel. Damit stand es zügig 0:3. Felix Funk spielte am siebten Brett hingegen stark und hatte einen gesunden Mehrbauern. Die Biberacher Hoffnungen auf eine Wende zerstoben allerdings, als Funk plötzlich ein Dauerschach hinnehmen mußte. Es kam noch schlimmer, als Richard Winter seine gute Partie aus aus der Hand gab und nach einem kleinen Fehler im Endspiel Brett 6 verlor. Damit war mit 0,5:4,5 die Vorentscheidung bereits gefallen. Die restlichen Biberacher stecken jedoch nicht auf. Am zweiten Brett spielte Daniel Behringer trotz Hochzeit am Vortag (!) eine extrem starke Partie gegen den 11-jährigen Jungstar und Juniorennationalspieler Marius Deuer und sicherte sich ein hochverdientes Remis. Derweil erwies sich Spitzenspieler Vadim Reimche im Endspiel ein Mal mehr als unschlagbar und fügte seinem Gegner eine empfindliche Niederlage zu. Über mehr als 80 Züge ging außerdem Andreas Ege an Brett 8, der gleichfalls seine Endspielkünste demonstrierte. Mit der Fortsetzung seiner Siegesserie stellte er abschließend auf 3:5. Die Niederlage gegen den neuen Tabellenführer ist für die TG II durchaus ärgerlich. Mit ein wenig Glück wäre trotz Unterzahl ein 4:4 möglich und nicht unverdient gewesen. So muß das Team wieder nach unten schauen und im neuen Jahr die kommenden Duelle gegen die Kellerkinder SC Lindau und Post Ulm möglichst gewinnen. {ergebnisse}  mobil


01.12.2019

TG Biberach III - TSV Neu-Ulm I: Dritte erspielt knappes Unentschieden

In der Bezirksklasse empfing die TG Biberach III mit dem TSV Neu-Ulm einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt und ging durch Spitzenspieler Walter Scherer kampflos direkt in Führung. Manuel Mock baute anschließend seine makellose Serie aus, dominierte mit seinen aktiven Leichtfiguren Brett 4 und gewann locker im Bauernendspiel. Eröffnungsprobleme hatte unterdessen am siebten Brett Herbert Körner, der immer mehr unter Druck geriet und schließlich entscheidend Material verlor. Ähnlich erging es Jürgen Dollinger, der nach einer Läuferfesselung seine Dame verlor und trotz großem Kampf Brett 6 aufgeben mußte. Als auch noch Hendrik Stolle nach lange ausgeglichener Stellung in die Bredouille geriet und am dritten Brett verlor, lagen die Biber plötzlich 2:3 zurück. In einer wilden Partie hatte der Gegner von Andreas Wegener zudem früh einen Läufer geopfert. In der Folge wurde Wegeners König über das ganze Brett 2 gejagt und 20 Züge später plötzlich sogar Matt gesetzt. Damit drohte Biberach die Niederlage. Allerdings hatte Andreas Ege da etwas dagegen. Er hatte gewohnt solide gespielt gehabt, zerstörte nun die gegnerische Stellung und sammelte wichtige Bauern ein. Am Ende stand ein hochverdienter, deutlicher Sieg am fünften Brett. Somit hing alles an Reinhard Zielke, der an Brett 8 früh eine Figur gewonnen hatte, diese später aber wieder verlor. Im Endspiel sicherte er sich erst einen Mehrbauern, verlor jedoch in Zeitnot wieder einen Springer. Nach einem Wechselbad der Gefühle fand Zielke schließlich einen feinen Trick, um einen Bauern doch noch zum Sieg zu verwandeln. Mit dem resultierenden, erzitterten 4:4 gegen Neu-Ulm steht die TG III nun mit ausgeglichenem Punktekonto im sicheren Mittelfeld der Tabelle. {ergebnisse}  mobil


01.12.2019

TSV Reute II - SC Weiler im Allgäu III: SG II Nachwuchsteam verliert knapp und unglücklich gegen großen Favoriten

In der B-Klasse empfing die zweite Mannschaft der Spielgemeinschaft (SG) des TSV Reute und der TG Biberach den übergroßen Favoriten SC Weiler III – und stellte diesen vor große Probleme. Dennis Kiefel hatte an Brett 6 zwar erst eine Figur verloren, war dann kreativ zurückgekommen und mit einem Mehrbauern ins vorteilhafte Turmendspiel gegangen. Dort verlor der Youngster jedoch den Faden und stand mit überschnellen Spiel am Ende mit leeren Händen da. Von Anfang an auf verlorenem Posten stand hingegen Jona Elsässer gegen einen starken Gegner am zweiten Brett. Derweil hatte sich Erik Hobson mit konzentriertem Spiel Vorteile im Endspiel erarbeitet. Angesichts der überlegenen Papierform seines Gegenübers war der frischgebackene Biberacher Jugendstadtmeister aber mit einem Remis an Brett 4 zufrieden. Parallel dazu hatte Luca Sörgel einen Mehrbauern erobert, war dann allerdings unter Druck geraten. Eine falsche Verteidigungsstrategie kostete ihn schließlich das dritte Brett und bedeutete die Vorentscheidung für Weiler. Der Rest der jungen SG-Truppe ließ sich davon aber nicht schocken. Spitzenspieler Benedikt Pfeifer sorgte für einen Paukenschlag, als er das Weiler Nachwuchstalent Giselbrecht, immerhin 350 Punkte stärker, wahrlich herspielte. Trotz Zeitnot behielt Pfeifer stets den Überblick, trieb den Gegner zur Verzweiflung und sammelte Figur um Figur ein. An Brett 5 kontrollierte Belanna Haarmann ihre Partie, verlor dann zwar eine Qualität, bekam dafür jedoch zwei Bauern. Diese formte sie zur mächtigen Waffe und ließ die Freibauern gekonnt zum verdienten Sieg laufen. Am Ende stand für das talentierte Nachwuchsteam ein knappes 2,5:3,5 gegen einen Favoriten, der im Durchschnitt an jedem Brett fast 250 Wertungspunkte stärker war. Wenn sich die Youngster weiter so entwickeln, steht die SG II vor einer großen Zukunft. {ergebnisse}  mobil


17.11.2019

TG Biberach I - SF Mengen I: Erste macht sich mit knappem Sieg selbst das Leben schwer

In der Verbandsliga empfing die TG Biberach I als großer Favorit Aufsteiger SF Mengen. Zunächst begann der Mannschaftskampf auch gut. Dann geriet allerdings Holger Namyslo an Brett 5 unter Druck und einigte sich auf ein Sicherheitsremis. Kurz darauf vergab Oliver Weiß am vierten Brett seine klare Gewinnstellung und mußte sich in ein Dauerschach retten. Derweil war Wolfgang Mack, dessen Figuren an Brett 2 nie ins Spiel gekommen waren, völlig überrollt worden. Als nun zudem Spitzenspieler Bernhard Sinz nach einem Blackout aufgeben mußte, anstatt einen hochverdienten Punkt einzufahren, standen die Biber plötzlich mit 1:3 mit dem Rücken zur Wand. Nun besannen sie sich in schwierigen Stellungen aber auf ihren Kampfgeist. Bei einer gekonnten Abwicklung ins Endspiel gewann Rainer Birkenmaier zwei Bauern und verwandelte das Turmendspiel an Brett 6 sicher zum Anschluß. Unterdessen hatte sich Thomas Oberst umsichtig gegen wütende Angriffe seines Gegners, der eine Figur geopfert hatte, verteidigt. Schließlich konnte er am dritten Brett seinen Mehroffizier zur Geltung bringen und zum 3:3 ausgleichen. Die Vorentscheidung brachte anschließend Vadim Reimche an Brett 8. Er war eigentlich schon früh auf Verlust gestanden, hatte aber zäh und unerbittlich weitergespielt, kam zurück in die Partie und trug tatsächlich noch einen unerwarteten Punkt davon. Nach sechs Stunden Spielzeit konnte schlußendlich Topscorer Andreas Schulze mit seinem vierten Punkt im vierten Spiel zum 5:3 verwandeln. Am siebten Brett hatte er einen Turm gegen eine Leichtfigur geopfert, um die Stellung mit seinem starken Läuferpaar zu beherrschen, und konnte seinen Freibauern langsam, aber sicher, zum Sieg laufen lassen. Mit dem knappen und zwischenzeitlich glücklichen Erfolg bleibt die TG I alleiniger Tabellenführer und auf Wiederaufstiegskurs. {ergebnisse}  mobil


17.11.2019

SF Blaustein I - TG Biberach III: Dritte macht sich mit knappem Sieg selbst das Leben schwer

In der Bezirksliga hatte sich die TG III vorgenommen, gegen die SF Blaustein, direkter Konkurrent um den Klassenerhalt, zu punkten, und legte los wie die Feuerwehr. An Brett 7 gewann Reinhard Zielke schnell zwei Bauern und sein frustrierter Gegner gab die Partie früh auf. Parallel dazu hatte Andreas Ege mit vorzüglichem Spiel ebenfalls einen Bauern gewonnen, baute seinen Vorteil nun weiter aus und sicherte das vierte Brett. Da außerdem Jonathan Engert bei einer Abwicklung erst eine Figur und später per Springergabel noch einen Qualität erobert hatte und seinen Vorteil an Brett 8 sicher verwertete, führte die TG III schnell mit 3:0. Da die verbleibenden Partien ausgeglichen standen, sah es nach einem leichten Mannschaftserfolg aus. Allerdings sollte nun bei den Bibern nur noch wenig zusammenlaufen. Zunächst verlor Jürgen Dollinger im Endspiel eine Figur. Mit weit vorgerückten Bauern konnte er seinen Gegenüber am fünften Brett jedoch beschäftigen und schließlich noch ein Remis durch dreifache Stellungswiederholung erreichen. An Brett 6 wurde Herbert Körner nach zu passiver Spielanlage hingegen von seinem Gegner erdrückt. Pech hatte Hendrik Stolle, der plötzlich zwei Bauern verlor und das Läuferendspiel am dritten Brett nicht mehr halten konnte. Als sich auch noch der Gegenüber von Walter Scherer an Brett 2 nach einem Generalabtausch leichte Vorteile sichern und diese mit seinen Freibauern zum Sieg verwerten konnte, stand es plötzlich 3;5:3,5. Somit hing alles an Spitzenspieler Felix Funk, dem aber seine vorteilhafte Stellung entglitten war. Als sein Gegner nach einem Bauerngewinn ein zwingendes Remis verschmähte und auf der Suche nach dem Gewinn die Zeit überschritt, stand nicht nur Funks Sieg, sondern auch ein am Ende glücklicher 4;5:3,5 Mannschaftserfolg für Biberach fest. Damit hat die TG III bereits in Runde 3 einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. {ergebnisse}  mobil


10.11.2019

TG Biberach II - SC Weiler im Allgäu II: Zweite feiert wichtigen 5,5:2,5 Heimsieg

Die TG Biberach II wollte in Bestbesetzung frühzeitig klarstellen, daß sie mit dem Abstiegskampf in der Landesliga nichts zu tun haben möchte. Entsprechend hochmotiviert gingen die Biber ins Heimspiel gegen den SC Weiler im Allgäu II, der zudem nur zu siebt antrat. Ausgerechnet Tobias Merk, der extra aus Ludwigsburg angereist war, gewann Brett 2 kampflos für Biberach. Bald darauf stellte Herbert Haberbosch am achten Brett auf 2:0, als er eine druckvolle, starke Partie mit einem schönen Opfer und unwiderstehlichen Mattangriff krönte. Von einem frühen Figurenopfer war hingegen Eugen Röttinger an Brett 4 kalt erwischt worden. Mit viel Übersicht konnte er seine Stellung gerade noch zusammenhalten, anschließend konsolidieren und vereinfachen. Am Ende entschied sein Materialvorteil zu seinen Gunsten. In einer zu passiven Aufstellung war auch Daniel Behringer unter Druck geraten. Er verteidigte aber geschickt und konnte schließlich ein Remis am dritten Brett verbuchen. Somit sorgte der folgende Punkt von Frank Zessin bereits für die Entscheidung. An Brett 7 hatte Zessin einen Bauern erobert, seinen Vorteil trotz Zeitnot verteidigt und die Partie am Ende sicher gewonnen. Auf der Siegerstraße befand sich darüber hinaus auch schon Joachim Rothmund, der mit seinen Schwerfiguren die Schwachstelle in der gegnerischen Stellung unter Beschuß genommen und im Zuge dessen die Dame gewonnen hatte. Eine Unachtsamkeit kostete ihn allerdings den Vorteil postwendend wieder und ihm blieb am Ende nur ein Remis. Ein weiteres Remis steuerte Spitzenspieler Vadim Reimche bei, der seinen Gegenüber lange unter Druck setzte, am Ende jedoch selbst verteidigen mußte. Schlußendlich kam es zu einer gerechten Punkteteilung. Bitter lief es zum Abschluß für Dirk Schindler, der an Brett 6 lange positionelle Vorteile hatte. In Zeitnot gab er den Vorteil aus der Hand. In mittlerweile beidseitiger Zeitnot und turbulenter Abwicklung verpaßte er den erneuten Vorteil und stand im Endspiel plötzlich auf Verlust. Für die TG II reichte es aber dennoch zu einem wichtigen 5,5:2,5 Kantersieg, der vorerst zu einem Mittelfeldplatz führte. {ergebnisse}  mobil


10.11.2019

SK Leutkirch II - TSV Reute I: SG I verbleibt nach saisonübergreifend 16 Spielen in Folge ohne Niederlage hier nun punktlos

In der A-Klasse Süd ging es für die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft (SG) der TG Biberach und des TSV Reute zum SK Leutkirch II. Für die ohnehin ersatzgeschwächte SG I begann der Mannschaftskampf schwierig. Urgestein Walter Kreß hatte an Brett 4 keine Chance und wurde am Königsflügel erlegt. Zudem war Youngster Dennis Kiefel am sechsten Brett schwer unter Druck geraten und verlor nach einer falschen Verteidigung entscheidend Material. Schließlich verpaßte mit Belanna Haarmann ein weiterer Youngster nach gutem Spiel mehrfach vorteilhafte Fortsetzungen und verlor nach einer Gabel an Brett 5 eine entscheidende Figur. Somit stand es plötzlich 0:3. Nun blies Djoerdje Andjelic zur Aufholjagd. In einer zweischneidigen Stellung hatte er mehr Übersicht, gewann in einer Abwicklung mehrere Bauern und damit sicher die Partie am dritten Brett. Jonathan Engert hatte derweil seinen Gegner mit kreativem Spiel unter Druck gesetzt. Durch ein Qualitätsopfer zwang er erst den gegnerischen König ins freie Feld, mit einem weiteren Springeropfer sorgte er für das zwingende Matt. Beim Stand von 2:3 hatte damit Spitzenspieler Stephan Schneider die Chance, für eine Punkteteilung zu sorgen. Mit aktivem Spiel hatte er sich Vorteile erarbeitet und schließlich in ein Dank Mehrbauern klar gewonnenes Turmendspiel abgewickelt. Am Ende fand er aber die korrekte Fortsetzung nicht und konnte eine Mattdrohung nicht mehr abwenden. Somit kassierte die SG I leider eine äußerst bittere, unverdiente 2:4 Niederlage. {ergebnisse}  mobil


03.11.2019

SF Ravensburg II - TSV Reute II: SG Reute-Biberach II mit Kantersieg in Ravensburg

Nach dem ersten Punktverlust in der Geschichte der Spielvereinigung (SG) aus TSV Reute und TG Biberach in der vorherigen Runde waren die Youngster der SG II am Sonntag im Auswärtsspiel der B-Klasse Süd auf "Wiedergutmachung" aus. Das Team wurde dabei zunächst doppelt überrascht. Die SF Ravensburg II schafften es, mit einem Altersdurchschnitt von 13 Jahren sogar noch den ohnehin niedrigen Durchschnitt der SG II zu unterbieten. Außerdem mußte Ravensburg krankheitsbedingt ein Brett kurzfristig freilassen. Damian Haffner gewann Brett 6 daher kampflos. Da Jona Elsässer zudem einen Blackout seines Gegners zum Matt bereits im achten (!) Zug nutzte, stand es schnell 2:0 für die SG II. Nach einer Weile konnte Erik Hobson an Brett 4 mit einem knappen Sieg das 3:0 beisteuern. Der junge Wilde hatte zuvor einen vergifteten Bauern gefressen, war damit in ein schönes Opfer gelaufen und stand objektiv eigentlich schon auf Verlust. Hobson besann sich allerdings seiner Kämpferqualitäten, brachte selbst einen Freibauern zum Laufen und sicherte sich damit hauchzart den Sieg. Eine sichere Beute war hingegen das fünfte Brett, an dem Dennis Kiefel nach solider Eröffnung im Mittelspiel eine Figur gewonnen hatte und den Vorteil sicher verwandelte. Auch Luca Sörgel hatte seinen Gegenüber stets im Griff und gewann Brett 3 überzeugend. Kämpfen mußte unterdessen Spitzenspieler Benedikt Pfeiffer, der sich in zwar ausgeglichener Stellung doch starkem Druck ausgesetzt sah. Im Mittelspiel gewann der Biber aber einen Turm gegen eine Leichtfigur, vereinfachte das Geschehen und verwandelte schließlich zum 6:0 Endstand, als eine Springergabel auch noch einen Turmgewinn sicherte. Mit dem einen Hauch zu hohen Kantersieg binnen weniger als drei Stunden führt die SG II nun die Tabelle mit einem Punkt Vorsprung an, allerdings hat Verfolger SC Weiler im Allgäu III ein Spiel weniger. Die Vorentscheidung dürfte das direkte Duell am nächsten Spieltag bringen. {ergebnisse}  mobil


27.10.2019

TSV Langenau II - TG Biberach II: Zweite ärgert sich nach dramatischem Unentschieden über Punktverlust

Für die TG Biberach II ging es am Sonntag in der Landesliga gegen den TSV Langenau II. Die Biber mußten kurzfristig einen Ausfall hinnehmen, schnupperten mit einem Mann weniger aber trotzdem am Sieg. Nach dramatischem Verlauf endete der Mannschaftskampf schließlich 4:4, was sich für die TG II allerdings eher wie ein Punktverlust anfühlt. Der Landesligakampf der TG Biberach II beim TSV Langenau II stand zum Auftakt unter keinem guten Stern. Ohnehin ersatzgeschwächt konnte der kurzfristige Ausfall von Spitzenspieler Vadim Reimche nicht mehr kompensiert werden, sodaß Brett 1 kampflos verloren ging. Am achten Brett wirbelte dafür Ersatzmann Hendrik Stolle, der früh eine Qualität, d.h. einen Turm für eine Leichtfigur, gewann und gegen einen unterentwickelten Gegner seinen Vorteil weiter ausbaute. Der sichere Sieg brachte den Ausgleich. Luzia Sander wurde hingegen von ihrem Gegner eingeschnürt, verlor dann einen wichtigen Bauern und konnte im Anschluß dem Druck an Brett 6 nicht mehr standhalten. Stark unter Druck war zunächst auch Daniel Behringer am zweiten Brett geraten. Dem Biber gelang es aber, seine Stellung zusammenzuhalten und selbst am Damenflügel zum Gegenangriff anzutreten. Als sich sein Gegenüber ein paar Ungenauigkeiten erlaubte, nutzte Behringer diese eiskalt zum Sieg. Derweil hatte sich Achim Rothmund einen Mehrbauern und leichten positionellen Vorteil erspielt gehabt. Sein Gegenüber konnte die Stellung jedoch abklammern und blieb stets gefährlich. Angesichts der vorteilhaften Aussichten an den restlichen drei Brettern einigte sich Rothmund daher auf ein Sicherheitsremis an Brett 3. Beim Stand von 2,5:2,5 nahm das Drama seinen Lauf. Gegen seinen nominell deutlich stärkeren Gegner spielte Richard Winter mutig auf, erarbeitete sich Vorteile und gewann einen Bauern. Als er eine deutlich vorteilhafte Abwicklung übersah und sein Gegenüber sich anschickte, Gegenspiel zu entwickeln, zog Winter die Notbremse und einigte sich am siebten Brett auf ein weiteres Sicherheitsremis. Eugen Röttinger hatte sich währenddessen kreativ-solide verteidigt und mit feinem Gegenangriff schließlich eine Figur gewonnen gehabt. Etwas übermütig unterschätzte er in der Folge aber einen Bauernsturm an Brett 4. Nach beidseitigen Qualitätsopfern blieb der Druck aufrecht, die Stellung neigte sich jedoch einem Remis zu. Als sein Gegenüber die Brechstange auspackte, gelang Röttinger die entscheidende Abwicklung und sein Mehrspringer führte zu einem letztlich verdienten Sieg. Angesichts des 4:3 lastete der Druck nun auf Herbert Haberbosch, der am fünften Brett mit gutem Angriffsspiel nach vorne marschiert war, in Zeitnot aber eine Figur verloren hatte. Trickreich gelang es dem Biber allerdings, einen Freibauern laufen zu lassen und damit seinen Nachteil zu kompensieren. Als das Remis bereits greifbar nahe war, unterlief Haberbosch jedoch in schwieriger Stellung noch ein Lapsus, der ihn den Freibauern und damit die Partie kostete. Damit endete der Mannschaftskampf 4:4. In Anbetracht des Spielverlaufs fühlt sich das Unentschieden für die TG II trotz der schlechten Anfangsvoraussetzungen wie ein Punktverlust an. {ergebnisse}  mobil


20.10.2019

SK Wernau I - TG Biberach I: Erste gewinnt knapp

In der Verbandsliga ging es für die TG I beim SK Wernau gleich gegen den zweiten Aufstiegskonkurrenten in Folge. Nach dem deutlichen 5,5:2,5 gegen Weiße Dame Ulm in der vorherigen Runde fühlten sich die Biber aber gut gerüstet und erspielten sich zunächst auch klare Vorteile. So nutzte Holger Namyslo zahlreiche Ungenauigkeiten seines Gegners in der Eröffnung gnadenlos aus und gewann Brett 7 im Schnelldurchlauf. Eine gute halbe Stunde später ließen Wolfgang Mack und Oliver Weiß am zweiten bzw. vierten Brett in ausgeglichenen Stellungen zwei frühe Remis folgen. Da Andreas Schulze inzwischen deutlich besser stand und auch bei Stanislav Sokratov Hoffnung auf klare Vorteile gegeben war, war diese Strategie absolut zielführend. In der Tat konnte Sokratov 90 Minuten später mit guter Endspieltechnik seinen Gegner bezwingen. Mit Hilfe seines Läuferpaares konnte der Biber seine Freibauern zum Sieg an Brett 6 laufen lassen. Beim Stand von 3:1 ging es anschließend Schlag auf Schlag – und Biberach geriet dabei erst gehörig unter Druck. Thomas Oberst hatte alle Hände voll zu tun, um seine Stellung zusammenzuhalten. Als jeder mit seiner Niederlage rechnete, fand er allerdings ein bemerkenswertes Damenopfer, kam wie Phönix aus der Asche und konnte mit aktivem Spiel das dritte Brett noch Remis halten. Umgekehrte Vorzeichen gab es dafür am Spitzenbrett. Bernhard Sinz war voll auf Angriff gegangen und hatte mit Hoffnung auf den entscheidenden Durchbruch voll auf die gegnerische Stellung draufgehalten. Sein Gegenüber verteidigte sich aber umsichtig, behielt eine Mehrfigur, nachdem der Pulverdampf verzogen war, und damit den vollen Punkt. Nun beruhigte jedoch Schulze die Lage, der mit viel Geduld seine zuvor stark eroberten Mehrbauern im Endspiel zur Geltung brachte. Der Sieg an Brett 8 bedeutete das vorentscheidende 4,5:2,5. Zum Abschluß mußte sich André Fischer noch arg strecken, da er zwischenzeitlich stark in Bedrängnis geraten war und Material hatte opfern müssen. Mit einer hübschen, erzwungenen Zugwiederholung gelang es ihm aber, das Remis am fünften Brett zu forcieren. Mit dem 5:3 gegen den Co-Tabellenführer steht die TG nun nach drei Spieltagen alleine an der Spitze. {ergebnisse}  mobil


20.10.2019

TG Biberach III - SF Vöhringen I: Dritte kommt unter die Räder

In der Bezirksklasse empfing Aufsteiger TG III den Topfavoriten SF Vöhringen und stand von Beginn an unter Druck. Als Erster mußte Herbert Körner aufgeben, nachdem er den gegnerischen Druck auf seinen König an Brett 6 nicht mehr parieren konnte. Senior Walter Kreß verlor unterdessen im Endspiel am achten Brett einen Bauern und büßte beim Versuch, doch noch ein Remis zu erreichen, schließlich einen entscheidenden Springer ein. Ohnehin stark unter Druck stehend wurde anschließend mit Dieter Kuntnawitz an Brett 7 der zweite Ersatzspieler tödlich von einem Mattangriff erwischt. Ein vorrübergehendes Lebenszeichen sendete dann Spitzenspieler Felix Funk. Er hatte sich durch eine ungewöhnliche Eröffnung seines Gegenübers nicht verwirren lassen, mit einem Läuferopfer eiskalt zurückgeschlagen, Material eingesammelt und seine Siegesserie umsicht ausgebaut. Walter Scherer rechnete in einem ausgeglichenen Schwerfigurenendspiel zudem schon mit einem Remis, ehe er nach einem Turmopfer gegen seine Königsstellung doch auf die Verluststraße an Brett 2 geriet. Derweil stemmte sich Andreas Ege gegen Druck auf seine Stellung. Seine passiven Figuren konnten aber nicht genug Verteidigungskraft entwickeln, sodaß erst wichtige Bauern, dann das fünfte Brett verloren gingen. Beim Stand von 1:5 einigte sich Andreas Wegener in ausgeglichener Stellung an Brett 3 auf ein Remis. Zum Schluß mußte schließlich Hendrik Stolle das vierte Brett verloren geben. Er hatte in beidseitiger Zeitnot eine Qualität, d.h. Turm gegen Leichtfigur, verloren und konnte den Nachteil trotz großem und langanhaltendem Widerstand nicht mehr ausgleichen. Nach dem Mannschaftskampf ließ Spielführer Scherer keinen Zweifel daran, daß die Niederlage gegen den Ligafavoriten hochverdient, wenn auch ein wenig zu deutlich ausgefallen war. Die Punkte für den Klassenerhalt müssen ohnehin aus anderen Duellen kommen. {ergebnisse}  mobil


20.10.2019

TSV Reute I - SC Lindau III: Spielgemeinschaft Reute-Biberach mit erfolgreichem A-Klassedebüt

Als Aufsteiger wollte die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft (SG) des TSV Reute und der TG Biberach ihre weiße Weste der Vorsaison auch beim Auftakt in der A-Klasse bewahren. Gegen den SC Lindau III ging das Team durch einen kampflosen Punkt von Stephan Schneider am Spitzenbrett auch direkt in Führung. Djoerdje Andjelic geriet dafür jedoch bereits in der Eröffnung ins Hintertreffen, verlor eine Qualität und trotz starker Gegenwehr auch zügig Brett 3. Wolfgang Wohlgemuth hatte hingegen mit einer sehr guten Eröffnungsbehandlung schnell zwei Bauern gewonnen. Im weiteren Spielverlauf am fünften Brett verpaßte er allerdings die Vorentscheidung, gab seine Vorteile wieder aus der Hand und verlor schließlich entscheidend einen Springer. Jonathan Engert hatte sich unterdessen leichte positionelle Vorteile erspielt, mußte gegen ein umsichtige Verteidigung Brett 2 aber doch Remis geben. Am sechsten Brett wurde nun Benedikt Pfeifer zum Matchwinner. Trotz lange ausgeglichener Stellung war er zwischenzeitlich deutlich in Nachteil geraten und mußte Bauern hergeben. Er wußte aber eine Ungenauigkeit seines Gegenübers auszunutzen, gewann per Zwischenschach eine Figur und drehte das Blatt zum Sieg. Somit konnte Norbert Jäger mit der schönsten Partie des Tages einen knappen Mannschaftserfolg sichern. An Brett 4 hatte er mit kreativen Ideen das Geschehen von Beginn an dominiert, zwei Bauern gewonnen und schließlich routiniert in ein gewonnenes Bauernendspiel abgewickelt. Sein Punkt zum 3,5:2,5 Endstand stand nie in Frage und sorgte für strahlende Gesichter bei der SG I. In der nächsten Runde geht es allerdings gleich gegen Tabellenführer und Topfavorit SK Leutkirch II. Soll auch hier die weiße Weste gewahrt werden, dürfte eine weitere Leistungssteigerung nötig sein. {ergebnisse}  mobil


13.10.2019

TSV Reute II - SF Ertingen II: Überraschender Punktverlust

Der inoffizielle Plan der Nachwuchsmannschaft der Spielgemeinschaft des TSV Reute und der TG Biberach ist es, möglichst schnell durch die B-Klasse durchzumarschieren. Das Selbstvertrauen wird durch den Umstand genährt, daß das Team seit Gründung vor 18 Monaten saisonübergreifend alle Spiele gewonnen hatte. Am Sonntag mußten die Youngster nun erstmals einen Punktverlust hinnehmen. Überraschend reichte es gegen die SF Ertingen II nur zu einem 3:3. Die zweite Mannschaft der Spielgemeinschaft (SG) des TSV Reute und der TG Biberach stellt de facto eine Jugendmannschaft dar. Die Ambitionen in der B-Klasse Süd sind aber dennoch hoch und in das Spiel gegen die SF Ertingen II ging man als haushoher Favorit. An Brett 6 mußte "Nesthäkchen" Damian Haffner allerdings seiner mangelnden Spielerfahrung Tribut zollen. Er kam nicht in die Partie und verlor zügig. Dennis Kiefel sorgte hingegen postwendend für den Ausgleich. Er überspielte seinen Gegner am fünften Brett und gewann mit Mehrfigur locker das Endspiel. Einen rabenschwarzen Tag erwischte dafür Nachwuchshoffnung Erik Hobson. In Gewinnstellung verlor er plötzlich einen Turm und mußte sich mit einem Springer weniger im Endspiel mühen. Hier konnte er zwar die Figur nochmals zurückgewinnen und stand erneut auf Gewinn. Nach zu passiven Zügen und einem Aussetzer ließ er sich aber in der Mitte des vierten Bretts Matt setzen. Im Anschluß drehten zwei junge Reuter auf. Luca Sörgel, der sich lange gut verteidigt hatte, ging jetzt selbst zum Angriff über, gewann per Zwischenschach eine Figur, anschließend gar die Dame und damit sicher Brett 3. Am zweiten Brett lieferte Jona Elsässer unterdessen die souveränste Partie des Tages ab. Aus sicherer Stellung heraus hatte er die gegnerische Stellung völlig zertrümmert und sammelte nun Figur um Figur ein. Mit drei Figuren weniger und einem drohenden Turmverlust gab sein Gegenüber schließlich auf. Somit hätte Spitzenspieler Benedikt Pfeifer den Mannschaftssieg nach Hause fahren können. Er war jedoch frühzeitig von einer Springergabel überrascht worden und hatte eine Figur verloren. Trotz großem Widerstand war dieser Nachteil nicht mehr zu reparieren und die junge Truppe der SG II mußte erstmal seit ihrem Bestehen einen Mannschaftspunkt abgeben. Das 3:3 reichte allerdings, um sich auf Platz 2 vorzuschieben, da der SC Saulgau gegen den SC Weiler im Allgäu III 2,5:3,5 verlor. {ergebnisse}  mobil


29.09.2019

TG Biberach I - SC Weiße Dame Ulm I: Erste entscheidet Duell der Aufstiegskonkurrenten für sich

In der Verbandsliga war nach dem unerwarteten 4:4 gegen die SG Fils-Lauter klar, daß es bei der TG I einer deutlichen Leistungssteigerung bedarf, um gegen Weiße Dame Ulm zu bestehen. Die Ulmer waren ein Jahr vor den Bibern aus der Oberliga abgestiegen und basteln seither mit einer massiv verstärkten Mannschaft am Wiederaufstieg. Den besseren Anfang hatte am Sonntag die TG I, doch zur Mittagszeit kippten einige Partien, und die Ulmer schienen die Oberhand zu gewinnen. An Brett 2 waren die anfänglichen Vorteile von Wolfgang Mack verflacht. Als er versuchte, doch noch einen Gewinnweg zu finden, übersah er ein Zwischenschach und verlor dadurch Turm und Partie. Parallel dazu hatte sich Holger Namyslo in eine bedrohliche Lage manöveriert und mußte am sechsten Brett eine Qualität, d.h. einen Turm gegen eine Leichtfigur geben, um weiter im Spiel zu bleiben. Spitzenspieler Bernhard Sinz hatte zunächst eine Angriffstellung aufgebaut, dann aber einen wichtigen Zentrumsbauer verloren. Auch an den hinteren Brettern gerieten die Biber in eher passive Stellungen. Anstatt kollektiv zusammenzubrechen, besann sich die TG I dieses Mal jedoch auf alte Tugenden und riß mit großem Kampfgeist das Ruder erneut herum. Namyslo gelang es, eine Festung zu bauen, und konnte mit der Drohung, wichtige Bauern zu gewinnen, seinen Gegenüber von einer friedlichen Punkteteilung überzeugen. Zwar mußte Sinz im Anschluß gegen einen clever verteidigenden Gegner die Waffen strecken, aber dafür kam es zum großen Auftritt der hinteren Bretthälfte. Zuerst brach Andreas Schulze an Brett 7 mit zwei Schwerfiguren in die gegnerische Stellung ein und verursachte dort tödliche Verwüstungen. Dann münzte André Fischer seine positionellen Vorteile in Materialgewinn um und gewann mit feiner Technik am vierten Brett. Anschließend opferte ein starker Thomas Oberst in einem bereits vorteilhaften Figurenendspiel seinen Springer, um mit drei Mehrbauern eine unaufhaltsame Bauernwalze an Brett 3 in Gang zu setzen. Derweil hatte Angriffsspieler Vadim Reimche am achten Brett auf einen Königsangriff verzichtet, dafür durch starkes positionelles Spiel erst zwei, dann drei Mehrbauern erobert und mit einem Freibauern tödlichen Druck ausgeübt. Letztlich konnte seine Gegnerin Reimches Bauernphalanx nicht mehr stoppen. Den fünften Einzelsieg holte zum Abschluß Rainer Birkenmaier, der in arg passiver Stellung erst ein Remis angeboten hatte. Als sein Gegenüber ablehnte, aber sehr suboptimal fortsetzte, drehte Birkenmaier plötzlich den Spieß um und holte mit aktivem Spiel den vollen Punkt. Mit dem etwas zu deutlichen, aber insgesamt hochverdienten 5,5:2,5 Erfolg bezwang die TG I nicht nur einen der vermutlich härtesten Konkurrenten, sondern setzte sich mit 3:1 Punkten auch an die Tabellenspitze. Die weitere Konkurrenz mußte nämlich ebenfalls bereits überraschende Punktverluste hinnehmen. Damit sind die Biber nach einer anfänglichen Depression wieder völlig im Soll. {ergebnisse}  mobil


29.09.2019

TSV Laichingen I - TG Biberach III: Dritte holt mit nur halber Stammannschaft ein 4:4

Für die TG III stand der Saisonauftakt in der Bezirksliga zunächst unter keinem guten Stern. Der Aufsteiger mußte mit den Brettern 2 bis 5 gleich auf die obere Hälfte der Stammbesetzung verzichten, zeigte aber großen Kampfgeist. Den Auftakt machte Reinhard Zielke, der an Brett 5 seinen Gegner im Eilzugstempo überrollte. Nachdem er ihn erst an der Rochade gehindert hatte, erlegte er den schutzlosen König. Daraufhin einigte sich das 86-jährige Schachurgestein Walter Kreß in ausgeglichener Stellung am achten Brett auf ein Remis. Dem Beispiel folgte Jonathan Engert, der in komplizierter Stellung an Brett 7 ein Vorsichtsremis folgen ließ. Anschließend mußte die TG III allerdings zwei Einzelniederlagen hinnehmen. Herbert Körner hatte nach zu passivem Beginn einen Bauern verloren und überschritt in hoffnungsloser Stellung am vierten Brett die Zeit. Jürgen Dollinger stellte in ausgeglichener Stellung einen wichtigen Bauern ein und konnte den Nachteil an Brett 3 ebenfalls nicht mehr korrigieren. Die erneute Wende brachte eine gewitzte Endspielleistung am zweiten Brett von Andreas Ege. Er mußte zunächst einen Läufer opfern, um einen gegnerischen Freibauern zu stoppen, setzte im Gegenzug aber selbst einen Freibauern in Marsch. Mit viel Übersicht konnte er diesen so weit vorschieben, daß seinem Gegenüber nur ein Remis durch Zugwiederholung blieb. Nun sicherte Stephan Schneider in seinem Debüt für Biberach an Brett 6 ein weiteres verdientes Remis und übertrug beim Stand von 3:4 die Verantwortung an Spitzenspieler Felix Funk. Dieser hatte in einem unübersichtlichen Mittelspiel einen Bauern gewonnen, eroberte gegen einen zäh verteidigenden Gegenüber noch einen zweiten Bauern und gewann in klarer Gewinnstellung schlußendlich auf Zeit. Damit war ein hochverdientes 4:4 unter Dach und Fach, das angesicht der Personallage ein klarer Punktgewinn zum Auftakt darstellt. {ergebnisse}  mobil


22.09.2019

TG Biberach II - SK Markdorf I: Zweite verkauft sich unter Wert und kommt mit 1,5:6,5 unter die Räder

Der Landesligaauftakt stand unter keinem guten Stern. Erst bekam die TG II nur mit Müh und Not acht Spieler zusammen, dann mußte Herbert Haberbosch 30 Minuten vor Spielbeginn wegen höherer Gewalt absagen. Damit ging Brett 5 kampflos verloren. Während Andreas Ege am achten Brett im Läuferendspiel ein friedliches Remis vereinbaren konnte, hatte sich Richard Winter bereits in der Eröffnung mit einem Mißgriff in Nachteil gebracht. Er konnte den Schaden nicht mehr reparieren und Brett 7 ging verloren. Spitzenspieler Vadim Reimche hatte unterdessen im Mittelspiel eine Qualität, d.h. einen Turm gegen eine Leichtfigur, verloren und mußte diesem Nachteil im weiteren Spielverlauf ebenfalls Tribut zollen. Trotz des 0,5:3,5 Zwischenstandes standen die Biber aber noch nicht auf verlorenem Posten. Zunächst dokumentierte Tobias Merk seine große Spielstärke, setzte er seinen Gegner doch solange unter Druck, bis dessen Stellung in sich zusammenbrach. Der volle Punkt an Brett 2 war danach nur noch Formsache. Mit einem starken Auftritt hatte sich zudem Frank Zessin am vierten Brett eine Qualität und zwei Mehrbauern verschafft. Statt zum verdienten Sieg lief er aber in eine allerletzte taktische Falle und verlor urplötzlich. Ähnlich erging es Luzia Sander, die mit einem couragierten Auftritt zunächst große Vorteile an Brett 6 verbuchen konnte. Als ihr Angriff verflachte, brachte ihr Gegner seine Freibauern ins Spiel und trug gar den Sieg davon. Da paßte es gut ins Bild, daß Eugen Röttinger mit klaren Vorteilen auf Sieg spielend seinen Mehrbauern nach einer Unachtsamkeit wieder einstellte und anschließend so von der Rolle war, daß er am dritten Brett die Zeitkontrolle überschritt. Anstatt eines möglichen 4:4 trotz schwieriger Ausgangslage gab es am Ende eine überdeutliche 1,5:6,5 Niederlage – Markdorf war in den entscheidenden Momenten einfach cleverer und glücklicher gewesen. {ergebnisse}  mobil


22.09.2019

SK Markdorf IV - TSV Reute II: SG II hält mit knappem Sieg ihre Gewinnserie seit Gründung vor 1 Jahr

In der B-Klasse Süd mußte die zweite Mannschaft der Spielgemeinschaft aus TSV Reute und TG Biberach gleich auf zwei Spitzenkräfte verzichten. Zunächst war dann der neunjährige Damian Haffner bei seinem Debüt an Brett 6 gezwungen, die Waffen zu strecken. Er hatte stark begonnen, im weiteren Verlauf jedoch seinen König zu stark entblößt. Das kostete ihn entscheidendes Material. Wie gewohnt im Eilzugstempo war derweil Dennis Kiefel unterwegs, der voll auf Angriff spielte. Nach einem schönen Figurenopfer kam er entscheidend in Vorteil und stellte für seine 10 Jahre eine bereits große Routine unter Beweis, als er am vierten Brett sicher zum Ausgleich verwandelte. An Brett 2 hatte sich Youngster Erik Hobson hingegen zuviele Schwächen erlaubt und konnte seine Partie dieses Mal nicht mehr halten. Für den erneuten Ausgleich sorgte anschließend Spitzenspieler Benedikt Pfeifer, der früh Stellungsvorteile verbuchen und schließlich einen ganzen Turm gewinnen konnte. Nun beschenkte sich Senior Scott Hobson zu seinem Geburtstag selbst und gewann mit starker Leistung ein zweischneidiges Bauernspiel. Sein Punkt an Brett 5 stellte die Weichen für den Mannschaftserfolg. Die Verwantwortung lastete am Ende auf der 12-jährigen Belanna Haarmann, die bei ihrem Debüt sehr kontrolliert spielte. Sie gewann zwar einen Bauern, da ein Sieg aber nur schwer zu erreichen gewesen wären, wickelte sie mannschaftsdienlich in ein Remis ab und besiegelte damit am dritten Brett einen knappen, aber verdienten 3,5:2,5 Erfolg. Saisonübergreifend haben die beiden gemeinsamen Mannschaften des TSV Reute und der TG Biberach damit im 12. Spiel ihres Bestehens als Spielgemeinschaft den 12. Sieg gefeiert. Diese Leistung dürfte rekordverdächtig sein – und die Reise ist noch nicht zu Ende. {ergebnisse}  mobil


15.09.2019

TG Biberach I - Ssg Fils-Lauter I: Erste mit Fehlstart in der Verbandsliga

Am Sonntag begann für die TG Biberach I nach einem äußerst unglücklichen Abstieg aus der Oberliga das Projekt "Direkter Wiederaufstieg". Zum Verbandsligaauftakt empfing der nominelle Topfavorit die SSG Fils-Lauter und stolperte über den vermeintlich leichten Auftaktgegner gleich gewaltig. Am Ende konnte mit einem glücklichen 4:4 der totale Fehlstart gerade noch vermieden werden. Unglücklich abgestiegen, den Kader zusammengehalten, nach der Papierform der klare Topfavorit der Liga und hochmotiviert in die Saisonvorbereitung gegangen. Eigentlich sollten damit alle Zutaten für einen erfolgreichen Saisonstart vorhanden sein und sich das erklärte Ziel des direkten Wiederaufstiegs in die Oberliga gut angreifen lassen. Dennoch zeigte sich die TG Biberach I zum Auftakt in der Verbandsliga gegen die SSG Fils-Lauter, gemäß Papierform einer der schwächsten Gegner, völlig aus der Spur. An Brett 5 brachte eine Ungenauigkeit in der Eröffnung von Stanislav Sokratov dem Gegner großen Vorteil ein. Sokratov versuchte noch, den Schaden zu beheben, mußte aber doch frühzeitig die Segel streichen. Einem leistungsgerechten Remis von Thomas Oberst, bei dem am dritten Brett die Stellung stets im Gleichgewicht war, folgte ein starker Punkt von Andreas Schulze. Dessen Gegenüber hatte versucht, an Brett 8 einen Großangriff aufzuziehen, den Schulze aber solide abwehrte, Material gewann und seinen Vorteil zügig verwertete. In schneller Folge kamen noch zwei Remis von Wolfgang Mack und Rainer Birkenmaier. Mack fand sich am zweiten Brett in einer sehr undurchsichtigen Stellung wieder. Da weder er noch sein Gegner noch mehr Risiko gehen wollten, einigten sie sich friedlich. Birkenmaier konnte an Brett 7 ebenfalls keinen Vorteil verbuchen und mußte gleichfalls einer Punkteteilung zustimmen. Damit stand es nach drei Stunden Spielzeit 2,5:2,5 – und für die TG war das gar keine gute Neuigkeit. Zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich nämlich eine völlig unerwartete, aber nicht unverdiente Niederlage ab. Mit ungenauem Spiel hatte sich Holger Namyslo nämlich schon früh in die Bredouille gebracht. Nun hatte er noch einen völligen Blackout und vergab sich auch die letzten Schwindelchancen. Nach seinem Einsteller blieb ihm nur noch die direkte Aufgabe am sechsten Brett. Mit einer starken Partie konnte Oliver Weiß zwar nochmals augleichen. Er hatte an Brett 4 einen Bauern geopfert, seinen Gegner positionell völlig überspielt und am Ende schön zum Sieg verwandelt. Aber Spitzenspieler Bernhard Sinz stand objektiv auf Verlust. Nach einer wilden Partie hatte er zwar eine Qualität, d.h. Turm gegen Springer, gewonnen, sein Gegenüber bekam aber viel Aktivität und brachte sich damit klar in Vorteil, wie eine Computeranalyse später ergab. Zum Glück für die Biber war die Stellung am Brett jedoch immer noch undurchsichtig und Fils-Lauter verließ etwas die Courage. Als sein Gegner ein Sicherheitsremis anbot, akzeptierte Sinz sofort und sicherte damit immerhin noch einen Mannschaftspunkt. Die TG kam am Ende also glücklich mit einem blauen Auge davon, wie es Mannschaftsführer Namyslo auf den Punkt brachte. Der Weg zum Aufstieg könnte aber doch ein weiter sein. {ergebnisse}  mobil


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