Berichte 2. Mannschaft, Saison 2022/2023


TG Biberach II - SV Weingarten I: TG Biberach II in Landesliga mit 4:4 nur bedingt zufrieden

Am Sonntag empfing die TG Biberach II in der Landesliga den SV Weingarten und wollte den ersten Saisonsieg landen. Ein kaputter Wecker und viel Pech sorgten aber daf├╝r, da├č die Biber am Ende ├╝ber eine Punkteteilung noch froh sein mu├čten. Einhellige Meinung innerhalb der TG war, da├č da mehr drin gewesen w├Ąre. Nachdem die TG Biberach II in der zweiten Runde der Landesliga spielfrei war, wollten die Biber am Sonntag in Runde 3 die Auftaktniederlage gegen Post Ulm ausb├╝geln. Zu Gast war der SV Weingarten und die Ambitionen auf Biberacher Seite waren gro├č. Der Auftakt verlief jedoch ungl├╝cklich. Herbert Haberbosch hatte technische Probleme und schaffte es nicht, innerhalb der Karenzzeit im Spiellokal zu sein. Brett 8 ging daher kampflos verloren. Spitzenspieler Felix Funk fra├č unterdessen zu viele Bauern, geriet deswegen massiv unter Druck und verlor letztlich klar. Eugen R├Âttinger sorgte zwischenzeitlich f├╝r den Anschlu├č, als er nach sch├Âner Partieanlage das dritte Brett hochverdient gewann. Einen tragischen D├Ąmpfer gab es jedoch postwendend an Brett 6. Frank Zessin hatte sich einen Mehrbauern erspielt, dann ein Remis abgelehnt, aber verlor im Anschlu├č v├Âllig ├╝berraschend sein Endspiel. Die erneute Wende brachte Denys Romanov, der am f├╝nften Brett erst eine Figur gewann und schlie├člich seinen Gegner Matt setzte. Somit konnte Vadim Reimche an Brett 2 ausgleichen. Er hatte mit viel ├ťbersicht eine Qualit├Ąt, d.h. einen Turm gegen eine Leichtfigur, gewonnen und verwertete seinen Vorteil gekonnt. Als alle auf die Biberacher F├╝hrung hofften, vergab Joachim Rothmund allerdings seine Vorteile und verlor gar sein Endspiel am vierten Brett. Daher lastete zum Abschlu├č viel Druck auf Luzia Sander. Diese hatte bereits auch schon eine Qualit├Ąt gewonnen, lie├č sich von der Gesamtlage nun nicht kirre machen und holte sicher den vollen Punkt. Damit hatten die Biber mit der 4:4 Punkteteilung zumindest einen wertvollen Teilerfolg sichergestellt. Die Freude hielt sich trotzdem in Grenzen, weil jedem klar war, da├č in dem Mannschaftskampf mehr zu holen gewesen w├Ąre.   {..ergebnisse..}  mobil

Post-SV Ulm I - TG Biberach II: Zweite verliert Landesligaauftakt knapp bei Post Ulm

Nach dem direkten Wiederaufstieg in die Landesliga ging es für die TG Biberach II zum Saisonauftakt am vergangenen Sonntag gleich gegen Ex-Zweitligist Post Ulm. Trotz guter Leistung mußten sich die Biber dabei mit 3,5:4,5 geschlagen geben und standen am Ende mit leeren Händen da. Zwar mußte die Mannschaft nach dem direkten Wiederaufstieg in die Landesliga etwas umgebaut werden, aber die Hoffnungen auf eine gute Saison der TG Biberach II waren zum Ligaauftakt groß. Mit Post Ulm wartete am vergangenen Sonntag allerdings gleich ein echter Prüfstein auf die Biber. Der Mannschaftskampf begann jedoch erfolgreich. Da Ulm das Spitzenbrett frei ließ, gewann Vadim Reimche kampflos. An Brett 3 kam es zu einem frühen Damentausch und Joachim Rothmund einigte sich daraufhin schnell auf Remis. Schnell vorbei war zudem allerdings die Partie am vierten Brett. Hier hatte Denys Romanov nie in sein Spiel gefunden und mußte bald aufgeben. Die weiteren Partien dauerten deutlich länger. Herbert Haberbosch erwehrte sich wilden Königsangriffen seines Gegners erst umsichtig, konterte ihn dann elegant aus und gewann sein Endspiel an Brett 7 sicher. Am achten Brett gelang es Richard Winter zunächst, Stellungsprobleme am Damenflügel zu beheben. Er rochierte anschließend jedoch in einen Angriff, geriet in Nachteil und konnte das Endspiel nicht mehr halten. Besser erging es in dieser Hinsicht Eugen Röttinger. Im Mittelspiel mußte er seine Dame gegen Turm und Läufer opfern, um überhaupt in der Partie zu bleiben. Er verschaffte sich dadurch aber einen Stellungsvorteil, der den Materialnachteil ausgleichen konnte. In beidseitiger Zeitnot einigte er sich daher mit seinem Gegenüber auf ein leistungsgerechtes Remis an Brett 2. Ebenfalls Remis spielte Luzia Sander, die zwar am sechsten Brett zunächst einen Bauern verlor, danach aber dynamisch dagegenhielt und letztlich sicher ihr Endspiel verwaltete. Die Entscheidung fiel daher an Brett 5. Hier war Frank Zessin dazu verdammt, voll auf Angriff zu spielen, nachdem er zuvor in die Bredouille geraten war. Sein Gegner konterte allerdings mit kühlem Kopf und trug nach langem Kampf den entscheidenden Punkt zum 4,5:3,5 für Ulm davon. Trotz guter Leistung standen die Biber am Ende also mit leeren Händen da – die Saison hat ja aber erst gerade angefangen.   {..ergebnisse..}  mobil