Berichte 4. Mannschaft, Saison 2021/2022


TSV Berghülen II - TG Biberach IV: Trotz drückender Überlegenheit erntet Vierte deutliche Schlappe

Einen Sonntag zum Vergessen erlebte die Spielgemeinschaft Reute/Biberach in der A-Klasse Nord. Obwohl die SG beim TSV Berghülen II haushoch überlegen war, erlitt sie eine deutliche 2:6-Schlappe, nachdem zahlreiche Partien urplötzlich zu ihren Ungunsten gekippt waren. Nachdem die Spielgemeinschaft (SG) des TSV Reute und der TG Biberach zum Saisonauftakt der A-Klasse spielfrei gewesen war, ging es in Runde 2 zum TSV Berghülen II auf die Schwäbische Alb. Für die motivierten Biber begann der Mannschaftskampf zunächst sehr gut. Belanna Haarmann hatte an Brett 5 eine starke Druckstellung aufgezogen, setzte viele kleine Nadelstiche und erlegte mit einem sehenswerten Opfer schließlich den König ihres Gegners, nachdem Letzterer ein paar kleine Fehler gemacht hatte. Einen ersten Rückschlag gab es, als Dennis Kiefel in alte Unsitten zurückfiel. Der Youngster zog überhastet und zu schnell, verlor viel Material und dadurch zügig das siebte Brett. Anschließend sollte das Drama allerdings erst richtig Fahrt aufnehmen. An Brett 3 hatte Djordje Andjelic seinen Gegner völlig überspielt, unterwegs eine Figur gewonnen und dann gar ein zweizügiges Matt auf dem Brett. Durch eine Unachtsamkeit ließ er jedoch seinen Gegner entwischen und verlor dadurch völlig den Faden. Trotz zahlreicher Mehrbauern ging so gar noch das eigentlich gewonnene Endspiel verloren. Eine solide Partie bot derweil Youngster Erik Hobson am zweiten Brett. Nach einem Abtausch hätte er sich aber klaren Vorteil verschaffen können, vergab die Chance und einigte sich in mittlerweile unklarer Stellung auf ein Remis. Vater Scott Hobson erlebte zunächst hingegen ein paar Höhen und Tiefen, brachte sich im Anschluß jedoch mit aktivem Spiel in eine klare Gewinnposition. Statt Matt zu setzen, stellte er allerdings seine Dame ein. Mit viel Geschick erreichte er an Brett 8 dennoch ein Endspiel mit Mehrbauern gegen eine Figur, das vermutlich immer noch gewonnen war. Wie bei Andjelic sollte der SG aber auch in dieser Partie die verdienten Früchte der Arbeit verwehrt bleiben. Als auch noch Wolfgang Wohlgemuth das sechste Brett verloren geben mußte, war der Mannschaftskampf bei 1,5:4,5 bereits verloren. Wohlgemuth hatte nach lange ausgeglichenem Partieverlauf einen entfernten Freibauern zugelassen und nicht die richtige Verteidigungsidee gefunden. Eine zur Abwechslung deutliche und verdiente Niederlage mußte nun Luca Soergel hinnehmen, nachdem er bei einer Fesselung einen Springer verloren hatte und Brett 4 nicht mehr zu retten war. Bitter kam es zum Abschluß dafür nochmals für Spitzenspieler Benedikt Pfeifer. Er hatte zuerst die gegnerischen Figuren abgelenkt, dann die Königsstellung seines Gegenübers mit einem vorzüglichen Springeropfer gesprengt und konnte so den entblößten König eigentlich forciert Matt setzen. Erst brachte er allerdings die Zugreihenfolge durcheinander, anschließend ließ er in immer noch gewonnener Stellung ein Remis per Zugwiederholung zu. Anstatt eines hochverdienten 5:3 Sieges setzte es damit eine vermeintlich chancenlose 2:6-Niederlage. Der sichtlich angefaßte Mannschaftsführer Rainer Birkenmaier meinte nach dem Mannschaftskampf: "Ich habe selten einen Mannschaftkampf gesehen, den wir 2:6 verlieren, bei dem wir eigentlich aber haushoch überlegen waren und im Grunde fast 6:2 gewinnen müssen".   {..ergebnisse..}  mobil

TSV Langenau III - TG Biberach IV: 0:0

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