Berichte 2. Mannschaft, Saison 2018/2019


16.12.2018

TG Biberach II - SC Lindau I:

Bericht folgt; Ergebniss vorab siehe   {..ergebnisse..}  mobil


18.11.2018

Post-SV Ulm I - TG Biberach II: Rückschlag für Zweite In Landesliga

In der Landesliga ging es für die TG Biberach II am Sonntag gegen Post Ulm. Gegen den ehedems stärksten Verein in Oberschwaben war trotz eigener Aufstellungssorgen ein zählbarer Erfolg greifbar, am Ende stand allerdings eine 5:3 Niederlage. Damit ist der Biberacher Aufwärtstrend vorerst gestoppt und in einer sehr engen Liga muß der Blick vorerst der Absicherung nach unten gelten. Gegen Post Ulm fehlten den Bibern etliche Stammkräfte. Dafür konnte Auslandslegionär Dirk Schindler reaktiviert werden und Eugen Röttinger sprang ein, um die Mannschaft zu komplettieren. Biberach ging zudem prompt in Führung, weil Vadim Reimche das Spitzenbrett kampflos gewann. An Brett 8 kam Richard Winter hingegen nie ins Spiel. Er fand keinen Weg, um die vielfachen Drohungen gegen seinen König zu parieren, sodaß er entscheidendes Material verlor und Ulm auf 1:1 stellte. Unterdessen hatte Joachim Rothmund seinen Gegner am dritten Brett schwindlig gespielt. Mit einem frühen Figurenopfer nagelte der Biber den gegnerischen König in der Brettmitte fest und entfachte einen sehenswerten Angriffswirbel, der die erneute Führung brachte. Kurz darauf mußte jedoch Herbert Haberbosch Brett 6 verloren geben. Nach anfänglich unklarem Stellungsverlauf hatte er eine Qualität, d.h. einen Turm gegen eine Leichtfigur, verloren und nie die Chance erhalten, den Nachteil zu kompensieren. Derweil hatte sich Röttinger nach arbeitsreicher Nacht quasi direkt ans siebte Brett gesetzt und postwendend starken Druck aufgebaut. In guter Stellung mußte er aber Gegenspiel zu lassen. So kam es zu einem Wettrennen auf die beiden Könige, das der Gegner knapp gewann. Damit lag Biberach erstmals zurück. Mit starker Offensivleistung hatte sich Frank Zessin parallel dazu einen großen Vorteil erspielt gehabt. Auch hier kam der Gegenüber allerdings nochmals zu Gegenspiel und konnte überraschend die Partie an Brett 5 kippen, sodaß die Biber schon 2:4 zurücklagen. Da die beiden ausstehenden Partien schlecher für Biberach standen, war der Mannschaftskampf fast entschieden. Daniel Behringer ließ sich davon jedoch nicht entmutigen und wendete seine turbulente Partie erneut. Anfangs hatte er deutliche positionelle Vorteile verbuchen können, ehe er zurückgeschlagen worden war und Bauern verloren hatte. Schlußendlich setzte er auf seine Freibauern und gewann mit einem trickreichen Mattangriff das vierte Brett. Damit fiel die Entscheidung an Brett 2. Hier hatte sich Schindler im Mittelspiel verrechnet und war positionell massiv in Nachteil geraten. Es grenzte schon an ein Wunder, daß er sich in (beidseitiger) Zeitnot duch Preisgabe zweier Qualitäten -- und zur Unzufriedenheit seines Gegners -- in ein Endspiel mit "Schwindelchancen" retten konnte. Mehr als ein Remis wäre aber ohnehin nie möglich gewesen und als die Versuche, eine Festung zu bauen, scheiterten, stand die 5:3 Niederlage fest. Damit spüren die Biber wieder deutlich den Atem der Verfolger im Nacken und müssen sich zunächst einmal um den Klassenerhalt kümmern.   {..ergebnisse..}  mobil


04.11.2018

TSV Langenau II - TG Biberach II: Superschachsonntag (III/III)

In der Landesliga ließ sich die TG Biberach II ihren Aufwärtstrend auch von größeren Personalsorgen nicht beeinträchtigen und zeigte in Langenau eine couragierte, starke Leistung. In sehr ruhiger und sehr ausgeglichener Stellung einigte sich Tobias Merk mit seinem Gegner an Brett 2 früh auf ein Remis. Zu diesem Zeitpunkt stand Herbert Haberbosch auch bereits auf Gewinn. Als sein Gegenüber für einen Angriffsversuch seine Deckung vernachlässigt hatte, schlug der Biber eiskalt zu und gewann mit seinem Gegenangriff schnell das fünfte Brett. Nach zahlreichen Abtäuschen hatte Joachim Rothmund an Brett 3 zudem eine leicht bessere Bauernstruktur, vermied aber übermäßiges Risiko und sicherte ein weiteres Remis. Unterdessen hatte nämlich auch Spitzenspieler Vadim Reimche seine Stellungsprobleme umsichtig behoben. Zuvor hatte er zwar eine Figur gewonnen, mußte aber bei entblößter Königsstellung mehrere Klippen umschiffen, ehe der volle Punkt sicher im Hafen war. Wesentlich weniger dramatisch ging es bei Luzia Sander zu, die dieses Mal auf ungewohnt positionelle Weise ihre Mehrbauern verwaltete, die Partie vereinfachte und hoch überlegen Brett 6 gewann. Damit stand es zeitig 4:1. Die Frage, ob es auch zum Mannschaftssieg reichen würde, wurde allerdings trotz zweier weiterer guter Partien nochmals hochspannend. Frank Zessin hatte sich am vierten Brett eine sehr gute Stellung erarbeitet gehabt, sich dann bei einem Opfer jedoch verrechnet. Als sein Mattangriff abgeschlagen wurde, stand er mit seinem Materialnachteil plötzlich auf Verlust. Ähnlich erging es Jürgen Dollinger an Brett 8, den im Mittelspiel eine Unachtsamkeit in solider Stellung eine Figur kostete und der den Nachteil letztlich ebenfalls nicht mehr reparieren konnte. Beim Stand von 4:3 hing nun also alles von Eugen Röttinger ab, der nur schwer in die Partie gekommen und früh eine Qualität (d.h. einen Turm für eine Leichtfigur) opfern mußte, um einen tödlichen Königsangriff abzuwenden. Mit zunehmender Spieldauer konnte Röttinger allerdings seine Stellung ausbauen und ging mit schönen Kombinationen selbst zum Angriff über. Als sein Gegenüber kurz die Übersicht verlor, hatte er auch prompt schon Haus und Hof verspielt und Röttinger einen anfangs völlig unwahrscheinlichen Sieg davongetragen. Am Ende obsiegte die TG II bei Langenau II insgesamt durchaus verdient mit 5:3 und hat im Tabellenmittelfeld wieder Anschluß an die Spitze.   {..ergebnisse..}  mobil


14.10.2018

TG Biberach II - SF Ravensburg I: Knappes 4:4 im ruhmreichen Oberschwabenderby

Bei der TG Biberach II standen die Vorzeichen in der Landesliga ähnlich wie beim Oberligateam. Im immergrünen Derby gegen den alten Rivalen Ravensburg mußte zu Hause möglichst ein Sieg her. Die TG II fing auch gleich hoffnungsvoll an, gewann doch Eugen Röttinger mit einer schönen Kombination schnell Brett 8. Allerdings mußte ebenso frühzeitig Luzia Sander ihre Dame opfern und hatte im weiteren Verlauf am siebten Brett keine Chance mehr. Als auch noch Herbert Haberbosch bei einem Blackout seine Dame an Brett 6 verlor, lagen die Biber plötzlich zurück. Aus solider Stellung heraus holte aber Daniel Behringer in seiner zweiten Partie den zweiten Sieg, nachdem er seinen Gegner am vierten Brett immer beschäftigt und in Zeitnot gebracht hatte. Jedoch mußte gleichzeitig Spitzenspieler Daniel Müller aufgeben, da sich der Ravensburger Neuzugang und Topmann Khaled Akhras als zu stark erwiesen hatte. Beim Stand von 2:3 war nun ein weiterer Sieg nötig. Zunächst holte Frank Zessin nach ausgeglichenem Spiel ein Remis an Brett 5. Dann erlöste Vadim Reimche am zweiten Brett die Biber. In einem eigentlich unauffälligen Endspiel fand er seine Chance und verwertete sie konsequent. Das Zittern ging aus Biberacher Sicht jedoch noch weiter. An Brett 3 hatte Joachim Rothmund nämlich einen Bauern weniger und alle Hände voll damit zu tun, seine Stellung zusammenzuhalten. Mit viel Übersicht und etwas Glück sicherte er am Ende den entscheidenden halben Punkt zu einem 4:4 Unentschieden. Nach dem Pech zum Auftakt durfte sich Biberach dieses Mal über einen glücklichen Punktgewinn freuen. Die nächsten Runden werden zeigen, ob damit das Fundament für weitere Erfolge des Vizemeisters gelegt wurde.   {..ergebnisse..}  mobil


23.09.2018

SF Mengen I - TG Biberach II: Zweite startet mit Niederlage in neue Landesligasaison

Nach einer unerwartet erfolgreichen vergangenen Saison hoffte die TG Biberach II, an die starken Leistungen als Vizemeister anknüpfen zu können und heuer wieder vorne mitzuspielen. Zum Auftakt der neuen Landesligasaison führte der Weg dabei am Sonntag zu den SF Mengen. Allerdings zeigte sich, daß dieser Weg dieses Jahr ein steiniger werden könnte. Von Ausfällen geschwächt und mit Pech an den Fingern verloren die Biber höchst ärgerlich mit 3:5. In der vorigen Saison hatte die TG Biberach II vom Start weg ein Feuerwerk gezündet, zahlreiche Favoriten geschlagen und sich auf ihrem Siegeszug erst ganz am Ende selbst gestoppt. Der erstmalige Aufstieg in die Verbandsliga wurde nur hauchzart verpaßt. Da der Kader nominell gehalten und sogar ausgebaut werden konnte, war die Hoffnung vorhanden, auch in dieser Saison wieder vorne mitspielen zu können. Zum Saisonauftakt bei den SF Mengen fehlten jedoch gleich etliche Leistungsträger. Tobias Merk und Eugen Röttinger mußten passen, Vadim Reimche mußte parallel in der Oberliga aushelfen. Dennoch trat man mit breiter Brust gegen Mengen an, das quasi in Bestbesetzung und mit allen Spitzenspielern aufwartete. Zunächst begann der Mannschaftskampf mit zwei schnellen Remis. Joachim Rothmund bot ein frühes Sicherheitsremis an Brett 2 an, während sich bei Luzia Sander am sechsten Brett zügig alle Figuren vom Brett verflüchtigt hatten. Derweil überspielte Spitzenspieler Daniel Müller seinen Gegner sehenswert und stand deutlich auf Gewinn. Ein völliger Blackout kostete dann aber eine Figur und damit den verdienten Punkt. Dadurch mußten die Biber plötzlich einem Rückstand hinterherlaufen. Die erste Ausgleichschance bot sich Richard Winter, der an Brett 7 seinem übereiligen Gegenüber einen Bauern abnahm und die Königsstellung aufriß. In zwar scharfer, aber vorteilhafter Stellung überkamen Winter jedoch Bedenken und er nahm ein Remisangebot an. Unterdessen hatte sich Herbert Haberbosch mit seinen Gewinnversuchen in eine schlechtere Stellung manöveriert gehabt, hielt aber das fünfte Brett souverän remis. Damit bot sich Jürgen Dollinger die zweite Ausgleichschance. Der Ersatzmann hatte an Brett 8 früh einen Bauern gewonnen und eine gute Stellung erreicht. Mit zunehmender Spieldauer verlor er allerdings den Zugriff auf die Partie und mußte am Ende gar aufgeben. Selbst bem Stand von 2:4 warf die TG II die Flinte aber noch nicht ins Korn. Neuzugang Daniel Behringer sicherte sich nach langem strategischen Kampf im Übergang ins Endspiel einen Mehrbauern und drückte am dritten Brett auf den vollen Punkt. Letztendlich gelang es ihm aber nicht, den Vorteil gegen eine starke Verteidigung zu verwerten. Parallel dazu lieferte sich auch Frank Zessin einen langen, schweren Kampf, allerdings in einer sehr ausgeglichenen Stellung. Mannschaftsdienlich versucht Zessin alle Tricks, aber mußte Brett 4 am Ende ebenfalls Remis geben. Damit stand eine unerwartet deutliche und höchst ärgerliche 3:5 Niederlage fest. Biberach hätte mindestens einen Mannschaftspunkt verdient gehabt.   {..ergebnisse..}  mobil


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