Archiv: 2. Mannschaft, Saison 2008/2009 home



SF Blaustein I - TG Biberach II: Gelungenes Landesligadebüt der Zweiten

Am Sonntag gelang der zweiten Mannschaft der TG Biberach als Aufsteiger mit einem 5:3-Sieg in Blaustein, einem alten Rivalen aus (vergangenen) Bezirksligazeiten, ein äußerst erfolgreicher Einstand in der Landesliga. Dieser Erfolg könnte sich zudem als doppelt wichtig erweisen, da es sich beim Blick auf die Landesligakonkurrenz um einen Sieg gegen einen direkten Rivalen um den Klassenerhalt handeln dürfte. Während dieser zudem mit zwei spielstarken "Legionären" antrat, mußte Biberach auf Spitzenmann Oliver Rechtsteiner verzichten. Richard Winter gewann an Brett 6 bereits in der Eröffnung eine Figur, holte sich bald darauf eine weitere und damit einen raschen Sieg. Dem nicht nachstehend knüpfte Luzia Sander zu Saisonbeginn gleich an alte Tugenden an, spielte ihren Gegner schwindlig und gewann hochverdient am vierten Brett. Robert Vetter und Andreas Hahn dominierten an den Brettern 5 und 7 ebenfalls, benötigten jedoch ein wenig mehr Zeit für ihre eindrucksvollen Punkte. Zwischenzeitlich mußte sich Spitzenspieler Herbert Haberbosch nach großem Kampf geschlagen geben, in dem er zwischenzeitlich sogar auf einen weiteren Biberach Teilerfolg hoffen durfte. Dennoch stand es damit bereits 4:1 und nun sollte die große Stunde von Frank Zessin schlagen: Trotz höchster Zeitnot gelang es ihm, insbesondere Dank seiner abgeklärten Routine, in größter Bedrängnis seine Partie am zweiten Brett zu drehen und mit einem starken Freibauern im Endspiel beinahe noch zu gewinnen. Sein schlußendliches Remis sicherte dann nichts weniger als den Mannschaftserfolg. Ebenfalls in Zeitnot plagte sich Andreas Fischer zeitgleich redlich mit einem Minusbauern, nutzte eine Unachtsamkeit seines Gegenübers fast noch gekonnt zum Sieg, einigte sich am Ende aber friedlich auf gerechte Punkteteilung an Brett 3. Zum Abschluß mußte sich Walter Scherer am achten Brett nach langem und starkem Widerstand im Endspiel gegen den ehemaligen Münchner Spitzenspieler Manfred Tauber, strategisch am letzten Brett aufgestellt, geschlagen geben. Dies trübte den Jubel und die Freude aller Biber aber nur kurz. Ehe am kommenden Sonntag die erste und die dritte Mannschaft in die Saison einsteigen, findet am Freitag im Stadtteilhaus Weißes Bild übrigens noch ein (hoffentlich) großes Blitzschachturnier (5 Minuten Bedenkzeit pro Kopf und Partie) statt, das dieses Jahr als inoffzielle Blitzstadtmeisterschaft eingestuft werden darf. Für schöne Sachpreise ist gesorgt, Anmeldungen nimmt die Schachabteilung bis 19.30 Uhr im Bürgersaal entgegen. Das Turnier soll nicht nur die Mannschaftskader für Sonntag warm spielen, sondern auch schachinteressierte Gelegenheitsspieler und neu Zugezogene anlocken -- eine gute Gelegenheit, um in den Verein reinzuschnuppern.

TG Biberach II - SC Weisse Dame Ulm e.V. I: Zweite gegen Weiße Dame Ulm ohne Chance

Nach ihrem Gipfelsturm zum Landesligadebüt wurde die zweite Mannschaft der TG Biberach am Sonntag gegen Weiße Dame Ulm I auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Waren zu Bezirksklassezeiten die weiteren Teams von Weiße Dame stets die Lieblingsgegner der Biber, erwies sich die erste Ulmer Garnitur als zu stark. Die Truppe um Kapitän Richard Winter war beim 2,5:5,5 chancenlos. Herbert Haberbosch verlor Brett 2 gegen einen geschickt und solide agierenden Gegner, der jede kleine Schwäche konsequent ausnutzte. Andy Fischer einigte sich hingegen im Mittelspiel früh auf Remis, nachdem eine scharfe Eröffnung am vierten Brett mit zahlreichen Bauernopfern in Theoriebahnen verflacht war. Daraufhin gelang Robert Vetter mit starkem Spiel gar der zwischenzeitliche Ausgleich, nachdem er mit einer schönen Fesselung eine Figur am sechsten Brett gewonnen hatte. Ulm legte aber nach und so blieben sowohl Winter in seiner passiven Stellung gegen einen angriffswütigen Gegenüber an Brett 7 als auch Luzia Sander nach gegnerischem Opfer und Materialverlust an Brett 5 letztlich chancenlos. Spitzenspieler Oliver Rechtsteiner mußte mit Schwarz lange um Ausgleich kämpfen, hielt aber gekonnt und verdient remis. Bei ähnlichem Partieverlauf blieb Frank Zessin an Brett 3 hingegen trotz korrektem Spiel ein wenig zu passiv, was sein Gegner am Ende zu einem Bauern- und dann auch Partiegewinn nutzte. Ein Remis zum Abschluß konnte dafür Hendrik Stolle beisteuern, der in einer eher zähen, positionellen Partie sehr solide und umsichtig am achten Brett agierte. Nach dieser doch deutlichen Niederlage ist die Zweite im Landesligaalltag angekommen und hofft in zwei Wochen auf mehr Punkte im Duell mit Friedrichshafen.

SV Friedrichshafen I - TG Biberach II: Zweite sorgt schon wieder für Furore

Die zweite Mannschaft der TG Biberach beweist als Aufsteiger eine ungeahnte Auswärtsstärke und feierte am Sonntag den zweiten 5:3 Auswärtserfolg en suite. Dieses Mal mußte mit Friedrichshafen eine gestandene und etablierte Landesligamannschaft gegen ersatzgeschwächte Biberacher daran glauben. Bereits nach einer Stunde wechselte Nicolai Matuschek von Brett 5 auf die Zuschauerbank, nachdem er eine gegnerische Unachtsamkeit in der Eröffnung gnadenlos ausgenutzt und dessen Stellung in Rekordgeschwindigkeit gekonnt zertrümmert hatte. Spitzenspieler Oliver Rechtsteiner ließ darauhin ein schnelles Remis in ausgeglichener Stellung folgen. Die Vorentscheidung fiel kurz vor der Zeitkontrolle nach vier Stunden: Herbert Haberbosch verteidigte in schwieriger Stellung Brett 2 zäh und konnte seinen Gegenüber zu einem Abtausch überreden, bei dem der Biber ein Figur zum 2,5:1,5 gewann. Parallel wurde Frank Zessin am dritten Brett für sein mutiges und schönes Angriffsspiel belohnt und landete damit den dritten Streich. Zwischenzeitlich mußte dann Andreas Hahn an Brett 7 gegen einen übermächtigen Gegner die Waffen strecken, während sich Andreas Fischer erbittert gegen das gleiche Schicksal wehrte. Er hatte im Partieverlauf einen Läufer verloren, mußte später eine Qualität opfern und ging so mit einem Turm weniger ins Endspiel. Hier gelang das Wunder, seinen Gegenüber mit einer Bauernwalze unter Druck zu setzen und sich noch ein Dauerschach zum Remis am vierten Brett (hart) zu erarbeiten. Den Todesstoß durfte und konnte jetzt Ergänzungsspieler Jürgen Dollinger setzen, der sich in einer stets fehlerfrei gespielten Partie einen Mehrbauern erkämpft hatte. Diesen Vorteil nutze er im Endspiel sicher zum 5:2. Daher trübte die unglückliche Niederlage von Richard Winter zum Abschluß die Stimmung auch nicht mehr wirklich. Er hatte in einem schwierigen Endspiel trotz großem Kampf nicht das nötige Quentchen Glück, um seine Stellung an Brett 7 Remis halten zu können.

TG Biberach II - SF Ravensburg I: Ergebnis: 2:6

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SF Mengen I - TG Biberach II: Zweite vergibt Matchball

Die zweite Mannschaft erhoffte sich mit einem Sieg gegen Kellerkind Mengen einen Riesenschritt hin zum Klassenerhalt, kam aber gleich zu Beginn übel unter die Räder: Richard Winter wurde an Brett 8 kalt von einem Opfer erwischt und mußte ebenso kapitulieren wie Luzia Sander, die am sechsten Brett eine Figur eingestellt hatte. Zum Glück ließen sich die vorderen Bretter davon nicht beeindrucken: Erst gewann Spitzenspieler Oliver Rechtsteiner in einem spannenden Krimi mit hervorragender Leistung, anschließend brachte Herbert Haberbosch mit gewohnt gutem und sehenswerten Spiel an Brett 2 den verdienten Ausgleich. Groß aufspielen konnte auch der starke Edeljoker Nicolai Matuschek mit einem tollen Sieg am fünften Brett. Die Führung war aber sogleich wieder dahin, als Robert Vetter in stark remisverdächtiger Stellung ein fataler Fingerfehler unterlief und sein König an Brett 7 überraschend kapitulieren mußte. Die Entscheidung mußte also an den Brettern 4 und 3 fallen -- und dauerte bis zur maximalen Spielzeit von sechs Stunden. Andreas Fischer hatte schwer zu kämpfen, nachdem er mit Minusbauern ins Hintertreffen geraten war. In finaler Zeitnot konnte er allerdings die Partie noch drehen und einen wichtigen Punkt verbuchen. Die spiegelbildliche Entwicklung nahm leider die Partie von Frank Zessin. Stets mit erarbeiteten Vorteilen unterwegs, drehte die Partie in Zeitnot und der Biber mußte am Ende aufgeben. Das 4:4 ist jedoch kein Beinbruch, da die Zweite nach wie vor solide (und überraschend) im Mittelfeld steht -- und noch etliche Kellerkinder warten.

SC Lindau I - TG Biberach II: Zweite mit weiterem Unentschieden im Abstiegskampf

Am Sonntag verpaßte die zweite Mannschaft der TG Biberach zum zweiten Mal hintereinander eine wichtige Vorentscheidung im Duell mit den Abstiegskandidaten und mußte - wie zuvor in Mengen - erneut eine Punkteteilung hinnehmen. In Lindau trat das Team um Kapital Richard Winter allerdings stark ersatzgeschwächt mit drei Ergänzungsspielern an und kann damit andererseits über den Teilerfolg beim Abstiegskandidaten froh sein, einen Absturz in die hintere Tabellenregion vermieden zu haben. Am zweiten Brett vereinfachte der Gegner von Frank Zessin mit Weiß die Partie zielstrebig und konsequent, sodaß nach 20 Zügen das Brett quasi geleert war und Zessin einem Remis nur zustimmen konnte. Weitere (letztlich) friedliche Punkteteilungen steuerten Herbert Haberbosch am Spitzenbrett sowie Andreas Fischer und Walter Scherer an den Brettern 3 und 7 bei. Nachdem sie in der letzten Runde noch weit unter ihrer Form geblieben war, fand Luzia Sander nun genau rechtzeitig in die Erfolgsspur zurück und holte einen wichtigen vollen Punkt am vierten Brett. Den Sieg ebenfalls nicht nehmen ließ sich Andreas Hahn an Brett 6. Da aber Winter und Daniel Zuger an den Brettern 5 und 8 die Waffen strecken mußte, stand am Ende eine schiedliche Mannschaftspunkteteilung. Das 4:4 in Lindau bedeutet zwar sogar eine Verbesserung auf den vierten Tabellenplatz, da aber die Verfolger ebenfalls punkten konnten, schoben sich die hinteren zwei Drittel der Tabelle derart zusammen, daß der Abstand zur Spitze drei bis fünf Punkte beträgt, der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz aber nur noch zwei Punkte. Damit steckt Biberach mitten im Abstiegskampf und sollte in den nächsten beiden Duellen gegen die weiteren Abstiegskandidaten Vöhringen und Wangen dringend punkten. Ein vollzähliges Antreten wäre hierbei sicherlich von Vorteil.

TG Biberach II - SF Vöhringen I: Zweite feiert Unentschieden wie Sieg

In der Landesliga stand Abstiegskampf pur gegen Vöhringen, den alten Angstgegner aus Bezirksklassezeiten, an. Bei einer Niederlage wäre Biberach vom vorderen Tabellendrittel in den Keller gestürzt und ging daher sehr motiviert zur Sache. Dennoch sah es lange nach einer bitteren Niederlage aus. Herbert Haberbosch, erst am Tag zuvor aus dem Krankenhaus entlassen, spielte am zweiten Brett groß auf, gewann mit viel Übersicht eine Qualität -- und mußte der Konstitution Tribut zollen, als er den Vorteil wieder verlor. Dennoch hielt er problemlos Remis. Frank Zessin hatte zwischenzeitlich einen Bauern am dritten Brett gewonnen, konnte diesen Vorteil aber ebenfalls nicht halten und steuerte ein weiteres sicheres Remis bei. Spitzenspieler Oliver Rechtsteiner hielt gegen den ehemaligen Oberschwäbischen Meister Roland Meyer stark dagegen und ließ sich gar verleiten, auf Gewinn zu spielen. Hier zeigte der Vöhringer aber seine größere Routine und gewann knapp. Andreas Fischer sorgte nun nach wechselhaftem Spielverlauf für den Ausgleich. Nachdem sein Gegner den besten Zug ausgelassen hatte, drehte der Biber an Brett 4 auf und gewann sehenswert. Ein weiteres Remis steuerte Nicolai Matuschek bei, der sich am fünften Brett gegen ein riskantes Figurenopfer entschieden hatte und mit seinem "konventionellen" Angriff trotz starkem Spiel nicht durchbrechen konnte. Leider sah es an den verbleibenden Brettern nun eher mau aus und die Biberacher befürchteten schon eine bittere Niederlage. Zwar gewann Andreas Hahn mit gewohnt solider Spielweise verdient Brett 8, aber Robert Vetter mußte am siebten Brett die Waffen strecken und Luzia Sander stand lange Zeit an Brett 6 sehr bedenklich. Als ihr Gegner aber in Zeitnot kam, drehte sie den Spieß um und spielte den Vöhringer mit ihrem Angriff schwindlig. Nach über fünfeinhalb Stunden konnte sich dieser gerade noch ins Remis retten. Dennoch fühlte sich das 4:4 wie ein Sieg an, ist damit doch der vor Saisonbeginn unerreichbar scheinende und völlig unerwartete Klassenerhalt quasi gesichert.

SC Weiler im Allgäu e. V. I - TG Biberach II: Ergebnis: 6,5:1,5

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TG Biberach II - SC Wangen I: Ergebnis: 3:5

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